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Thema: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

  1. #1
    GW-Forum Team Avatar von Albert
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    Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Umweltschützer, Umweltaktivisten, Politiker und Wissenschaftler vereint eine Allianz um der unbedarften Bevölkerung
    die globale Erwärmung mit negativen Folgen schon in der jetzigen Zeit finanzielle Belastungen für den Umweltschutz aufzubürden.

    Wir sind durch unsere Passion am Wasser Betroffene der Klimaveränderungen bis 2050.
    Vor allem, das sich die Zusammenstellung der Fischzönose in Gewässern verändern wird.
    Nun stellen sich viele die Frage, wo die Klimaerwärmung nach solch strengen Winter denn bleibt.
    Wie kommen Wissenschaftler auf die Klimaerwärmung ?
    Durch Daten der verschiedenen Messtationen auf dem Globus, welche in einen Computer eingegeben werden und mit Rechenmodellen,
    welche uns verborgen bleiben, ein Hochrechnen bis 2050 der Klimadaten erfolgt.
    Soweit habe ich nichts dagegen. Auch wenn ich noch die Aussagen der Klimaforscher aus den Jahren um 1980 im Hinterkopf habe, welche uns eine Eiszeit vorraussagen.
    Da waren bestimmt die Rechenmodelle noch nicht optimiert.
    Was mich aber stört ist die Verbissenheit, mit der Klimaforscher, Umweltverbände und Politiker - vor allem Grüne, PDS - in Eintracht kritische Stimmen abwürgen und sich zu diffamierenden
    Äußerungen hinreißen lassen. Das nimmt schon religiöse fundamentale Eigenschaften an.
    wie entwickelt sich das Klima, wie entwickeln sich die Gewässer ? CO², Sonnenenergie,Methangas, Ozonloch, Globale Meeresströmungen, Eisschmelze der Pole, Passatwind, und Gletscher ? Hausgemacht durch den Menschen oder natürliche Schwankungen ? Oder beides, aber in welcher Gewichtung ?

    Jetzt haben Klimaforscher den Grund für die 3 letzten außergewöhnlich kalten Winter entschlüsselt:
    Kalte Winter kommen durch warme Arktis
    Fehlendes Meereseis sorgt für Kalte Winter
    Werden-die-Winter-in-Europa-kuenftig-noch-kaelter

    Wurde das nicht in den Modellrechnungen berücksichtigt ?
    Sind die Rechenmodelle und die Eingabe von Klimadaten der Organisationen Giss, CRU, NASA, NOAA usw. den auch fehlerfrei ? Was ich da so recherchiert habe, lässt Zweifel aufkommen.

    NASA und NOAA manipulieren Klimadaten
    NOAA meldet ohne Messung

    Wieso werden Klimadaten nachträglich angepasst ?
    Klimadaten Dublin angepasst

    Wieso ist es in Bolivien so warm wie in den tieferliegenden Nachbarländern?
    hier

    Die Belastung des Methangas zeigt keine Erhöhung, die Belastung von CO2 könnte rückläufig sein:
    Trend CO2 am Ende ?

    Und die Gretchenfrage :
    Geht die Klimakatastrophe an der Erde vorbei ?

    Umweltgruppen mit der höchsten Katastrophen-Potenz
    Der letzte Weltklimagipfel vor zwei Monaten zeigte, dass außerhalb von Europa im Grunde kein Land mehr wirkliches Interesse an bindenden Abkommen zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes hegt (abgesehen von den ärmsten Staaten, die sich daraus vor allem Transfermilliarden erhoffen) und dass auch innerhalb Europas die Unterschiede groß sind, mit dem selbst ernannten Klimabeauftragten Deutschland an der Spitze, Heimat des UN-Klimasekretariats in Bonn und der Umweltgruppen mit der höchsten Katastrophen-Potenz, die kräftig bemüht sind, auch alle Zwischentöne – wie die von Vahrenholt und Lüning – aus ihrem eindimensionalen Diskurs fernzuhalten.
    Klimaforschung, neuer Religionsersatz

    Mich erinnert das alles an die Auswertung der jährlich abgegebenen Fangkarten, und ob und wie hoch der Besatz abgeleitet werden kann. Wie hoch ist der Wahrheitsgehalt der Daten ?

    Habe noch viel mehr gelesen, z. B. das viele Wetterdaten gar nicht berücksichtigt werden und Daten von Innenstädten und Flughäfen weltweit ohne Berücksichtigung von Besonderheiten
    verwendet werden.
    Oder das neuerdings der Passatwind von Marokko aus Richtung Süd/Mittelamerika kühle Merereswasserschichten an die marokkanische Küste verbringt, da das warme Wasser mitgenommen wird.
    Hmm, dieser Passatwind hat aber schon vor tausenden Jahren den Amazonas mit Nährstoffen versorgt.

    Nun bin ich auf Eure Meinung gespannt. Blenden wir nichts aus und beschönigen nichts. Aber skeptisch auf die angeblichen Auswirkungen des Klimas bin ich schon.
    Gruß
    Albert

  2. #2
    GW-Forum Team Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Ich denke zu hohe Ansprüche sollten wir nicht an die Klimaforschung stellen.
    Wer von denen behauptet zu wissen wie sich das Klima verändert, der lügt meiner Meinung nach.
    Dumm nur, dass der Andere Forscher, der vorsichtig schreibt: " So könnte es in einigen Jahren aussehen", weniger ernst genommen wird.

    Heute können wir kaum das Wetter verstehen.
    Um aber das Klima langfristig zu verstehen, müsste man alle Abläufe auf der Erde + (und mehr), kennen und verstehen.
    Da sind wir nicht im Ansatz in der Nähe, so etwas zu verstehen.
    Nur so könnte man es dann aber sicher berechnen, ein Ding der Unmöglichkeit.
    Mal ein Spaß, wenn man alle Faktoren beim Lotto kennen würde ließe auch das sich berechnen.
    Wie ungleich leichter wären aber die Lottozahlen.

    Erfahrungswerte helfen weiter, aber selbst Kontinente verschieben sich und verändern die Bedingungen stetig.
    Alles ist in einem Chaotischem System wie dem Wetter möglich, kaum etwas sicher.
    Macht aber nichts, einige Grundaussagen sind sicher möglich.
    Es wird Veränderungen geben.
    Es wird global, wärmer werden und der Wasserstand der Meere wird steigen, wenigstens für eine kurze Zeitspanne, von Jahrhunderten oder Jahrtausenden.
    Ob es aber in Europa wärmer oder kälter wird ?
    Solche Veränderungen einer Ausname zu betrachten, wird sicher schon deutlich schwerer. (ohne den Golfstrom wäre es halt menschenleer)

    Aber bringt es etwas zu leugnen, nur weil es sich nicht beweisen lässt?
    Wir wissen heute, dass das Klima, so wie wir es kennen, nicht immer so war.
    Wenn nur wenige warnen, sollten wir schon sehr vorsichtig sein.
    Denn die Veränderungen werden immer stärker ausfallen als wir uns vorstellen können
    und sicher auch Dinge betreffen, mit denen wir heute noch nicht rechnen.
    Ich denke wir reden nicht von Klimanichtigkeiten wie den Eiszeiten, eher noch viel umfangreicher.
    Erstaunlich lässig, wie man so etwas schreiben kann, besonders wenn man es denn selbst glaubt.
    Gruß Steini

  3. #3

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    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Wieso glaubt eigentlich jede Generation dieser popeligen Menschheit sie wäre die Krönung in Sachen Wissenschaft und Erkenntnis über die Zusammenhänge auf diesem Planeten?
    Ein Blick zurück in unserem jämmerlich kurzen Dasein sollte uns zumindest dazu bringen, kritisch mit dem „letzten Stand“ der Wissenschaft umzugehen: War man sich nicht auch schon darüber einig, dass die Erde eine flache Scheibe sei, Götter das Wetter machen oder Aale lebend gebären? (Ok, bei einem kleinen Bergvolk am Rande der Alpen hält sich diese Erkenntnis aus dem 16. Jahrhundert anscheinend heute noch… *grins*)

    Im Ernst, wahrscheinlich lachen sich die Wissenschaftler in ein paar hundert Jahren über uns primitive Besserwisser kaputt. Vielleicht macht man sich dann darüber lustig, wie wir Deppen denken konnten, wir hätten durch die Flüssigkeiten in unseren Kühlschränken oder die Treibgase in Spraydosen, Einfluss auf die Vorgänge in der Außenhülle der Atmosphäre?
    Es soll ja in der Vergangenheit schließlich auch schon gute Ernten (und das Wetter dazu) gegeben haben, wenn man nur genug Kehlen auf einem Altar durchgeschnitten hat???
    Sicher sollten wir verantwortungsvoll mit den natürlichen Ressourcen dieses Planeten umgehen – aber doch bitte nicht, weil sich sonst irgendwann das Klima ändert, sondern weil wir uns jetzt unsere Lebensgrundlage zerstören!

    Mich stören an der ganzen Diskussion zum Klimawandel, die Rattenfänger, die damit einfach nur Geschäfte machen oder das Thema für ihre politischen Zwecke missbrauchen!
    In diesem Zusammenhang ärgere ich mich auch über einen Beitrag des Nabu in unserer Tagespresse: Jetzt soll man wieder für die angeblich ehrenamtliche Arbeit der Herren Berufs-Vogelschützer spenden, weil auf Grund des Klimawandels und der damit verbundenen niedrigen Wasserstände des Bodensees im Frühjahr, die Schilfbrüter so schlechte Bedingungen vorfinden… Die gleichen Leute haben vorletztes Jahr den Rückgang unserer Äschenbestände auf den Klimawandel geschoben und es ganz normal gefunden, dass damit bestimmte Arten eben verschwinden werden.
    Mal abgesehen davon, dass sich die Schilfbestände durch die niedrigen Wasserstände im Frühjahr prima entwickelt haben und z.B. Schwarzhalstaucher damit in Zukunft eigentlich bessere Brutbedingungen vorfinden werden.

    Also aus meiner Sicht, sollte man die Diskussion zum Klimawandel aufmerksam verfolgen, aber auch nicht gleich in Panik jedem Vorschlag von Menschen folgen, die ansonsten nicht mal das Wetter der nächsten 14 Tage präzise vorhersagen können. Wie gesagt: Wir leben jetzt und sollten deshalb auch jetzt verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen. Wie viele Arten sind aber schon ohne unser Zutun verschwunden? Warum kann man in unserer Gegend Knochen von tropischen oder Meerestieren ausgraben? Hatten am Ende schon in Gondwana oder Pangäa jemand Braunkohlekraftwerke?

    Ok, meine Religion heißt "Sarkasmus", aber ich bin mir sicher, dass man die o.g. Ansichten auch irgendwie wissenschaftlich belegen könnte ...

  4. #4
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    Avatar von Albert
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    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Heute können wir kaum das Wetter verstehen.
    Um aber das Klima langfristig zu verstehen, müsste man alle Abläufe auf der Erde + (und mehr), kennen und verstehen.
    Da sind wir nicht im Ansatz in der Nähe, so etwas zu verstehen.
    Nur so könnte man es dann aber sicher berechnen, ein Ding der Unmöglichkeit.
    Richtig Steini. Jetzt die Erkenntnis, das durch die warme Arktis Europa friert. Dann stimmen aber keine Rechenmodelle.
    Niemand weiß wie sich das Klima in 20 Jahren auswirkt. Aber diese Katastrophenszenarien (Eisbär ohne Schelfeis, Dürren weltweit, Wasser bald unbezahlbar, Artensterben ohne Beispiel)
    werden so hingestellt das wir betroffen reagieren. Vieles ist verwerflich, das der Aralsee verschwindet z.B., aber ob wir mit unseren Tun die Erde über Gebühr aufheizen sei dahingestellt.
    Da wird berichtet, die Ozeane heizen sich auf. Und paar Monate später liest man über den sich abkühlenden Pazifik.
    Und wenn die Sahelzone in 20 Jahren saftig grün wird, ist wieder ein lokales Klimaphänomen, durch uns verschuldet, die Ursache.

    Also aus meiner Sicht, sollte man die Diskussion zum Klimawandel aufmerksam verfolgen, aber auch nicht gleich in Panik jedem Vorschlag von Menschen folgen, die ansonsten nicht mal das Wetter der nächsten 14 Tage präzise vorhersagen können. Wie gesagt: Wir leben jetzt und sollten deshalb auch jetzt verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen. Wie viele Arten sind aber schon ohne unser Zutun verschwunden?
    So sehe ich das auch Gangfisch. Aufmerksam und kritisch verfolgen. Arten, welche aus Profitgier dahingerafft werden und Arten, welche durch natürliche Umstände aussterben, da muss man unterscheiden. Vulkanausbrüche, Ozeanströme, auch El Nino können wir nicht beeinflussen. Alles der menschl. Zivilisation unterzuschieben hat mittlerweile Kalkül.

    Deshalb sitzen wir zwischen den Stühlen. Wem soll man glauben ?
    Gruß
    Albert

  5. #5
    GW-Forum Team Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Stellt sich die Frage ob Leben grundsätzlich in der Lage ist, globale Veränderungen herbei zu führen.
    Klares Ja
    Das Leben hat den Planeten längst seinen Stempel aufgedrückt.
    Es wurden Unmengen CO² gebunden und Mengen an O² freigesetzt.
    Sauerstoff, dieses Gas wäre sonst gebunden und würde nicht alles angreifen.
    Wenn das keine globale Veränderung war, was dann.
    Das was wir heute atmen, ist nur möglich weil Pflanzen die Luft so umbildeten.
    Nun führen wir das im Boden gespeicherte CO² zurück in den Kreislauf.
    Wir werden sicher schon die Uhr einige Jahrmillionen zurückgedreht haben.
    Ich finde es spanend, dieses Experiment nun teilweise, mit erleben zu können.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, kaum einer mag sich vorstellen das Er immer eingreift mit allem was er tut.
    Wir hoffen etwas positiv beeinflussen zu können, aber wenn es um die negative Seite geht, denken wir das wir es nicht beeinflussen können.
    Heute ist der Mensch, sicher eine der Stärksten Arten wenn man es von der Biomasse betrachtet und so etwas soll keine Auswirkung haben?

    Liegt wohl an der menschlichen Grundeinstellung, die sicher meist positiv in die Zukunft blickt.
    Nur so lassen sich Ideen und Wünsche ja angehen, ohne vorher zu verzweifeln.

    Ich denke Ihr kennt den Witz,
    mit dem Optimisten der vom Hochhaus fällt
    und bei jeden Stockwerk denkt...
    kein Problem,....
    bis hier ging alles gut.

    Tja , sein Gegenstück ist der Persimist, der soll aber der bessere Realist sein.
    Es ist schon erstaunlich wie weit der Mensch heute seine Umwelt geprägt hat.
    Es gibt ja keine Zeitzeugen, aber dort wo der moderne Mensch auftauchte verschwanden die Großtiere.
    Schauen wir auf Europa, etwa ein Dutzend Eiszeiten, und doch überlebten die meisten Arten.
    Lediglich nach der letzten, gab es ein großes Artensterben, recht zeitgleich mit dem Erscheinen des modernen Menschen.
    So konnten sich wohl auch endlich Bäume geschlossen ausbreiten, die aber mit Erfindung des Ackerbaus wieder verschwanden.
    Auch in Australien und Amerika geschah bald ähnliches.
    Recht gut läst sich so etwas noch in Madergaska und Neuseeland belegen.
    Von den kleinen Eilanden die später gefunden wurden, gibt es sogar schriftliche Belege.

    Wir fällen riesige Waldgebiete und legen Sümpfe trocken.
    Nun versuchen wir noch die Luft, wieder so mit CO² anzureichern wie zu Zeiten der Dinos.
    Wir verbrennen einfach möglichst viel altes organisches Material und wenn das nicht reicht, lassen wir zu, das Moore eben zersetzt werden.
    Dann noch etwas zum zusetzen des O³ + viele Stoffe von denen wir heute noch nicht wissen was sie anrichten.
    Sicher es wird auch positive Rückkoplungen geben,
    aber auch den Punkt,
    von dem alles sehr viel schneller gehen kann, als wir denken.
    Kurz nach dem Ersten Stock, ist es eben aus mit dem Optimistentum.
    Gruß Steini

  6. #6
    rudi
    Gast

    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Hallo Albert,
    Du hast aber mal eine Gabe!
    Einen zu beschäftigen!

    Wissenschaft kontrovers.
    Pro und Kontra.
    Einer baut auf dieser These auf, der andere auf der nächsten!

    Veränderungen am Gewässer?
    Langfristig auf Grund irgend welcher Veränderungen durch das Klima, egal in welche Richtung, werden sicher schleichend eintreten.

    Aber ist denn nicht die Veränderung, welche in den nächsten Jahren sich "natürlich" einstellen, wie z.B. Verlandung stehender Gewässer, oder Auswirkungen
    der Industie, Nanoteilchen, chemischer Verbindungen, die Sache der wir uns vornehmlich widmen sollten?

    Wir sind durch unsere Passion am Wasser Betroffene der Klimaveränderungen bis 2050.
    Ich habe mal vorrausberechnet, 2050 wird wohl ein anderer meine Passion innehaben.
    Andererseits stellt sich die Frage: hört es danach auf?

    Hat jemals nur ein einziger Mensch die Natur verstanden oder zu deuten gewusst!
    Wie einfach wäre es in unserer Zeit, mit der Natur und für die Natur umzugehen, im beiderseitigen Nutzen.

    Wir wissen heute, dass das Klima, so wie wir es kennen, nicht immer so war.
    Wenn nur wenige warnen, sollten wir schon sehr vorsichtig sein.
    Steini,
    zu Punkt 1:
    ja, kann mich noch an Zeiten meiner Kindheit erinnern, da war für zumindest ein viertel Jahrzehnt 1m Schnee in unteren Lagen normal.
    Heute ist Schnee eher selten, wobei letztes Jahr mal 20 cm Fakt waren.
    Zu zwei,
    warnen wovor?
    vor Eiszeit oder Erwährmung?
    Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!
    Global gesehen,
    welches ist denn das richtige?
    mögens wissen.
    Wie gesagt: Wir leben jetzt und sollten deshalb auch jetzt verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen. Wie viele Arten sind aber schon ohne unser Zutun verschwunden
    Richtig.
    Und hier sehe ich auch einen Vorteil im Generationenproblem.
    Was hat es mich als junger Mensch interresiert!
    "Bock unterm Arsch", wenn da nix los war, gings dorthin, auch nix, zum nächsten, und im extremsten Fall halt wieder zum Anfang zurück.
    Ist heute immer noch so, kann ich bestätigen.

    Auch nicht zu Unterschätzen ist das Thema Gleichgültigkeit in der Bevölkerung.

    Vor ca 6 Jahren, sarkistsche Aussage:
    Ich weis gar nicht, warum sich die Leute mit dem 6 Liter Auto so aufregen.
    Ich habe es schon 8 Jahre!
    Mein Op.. Admiral hat genau 6L Hubraum.
    ( War als Witz gedacht")

    Ebenso, mein Heizöllieferant, auf die Frage:
    Mit was wir wohl in 20 Jahren heizen werden?
    " Für uns reichts noch, die nächsten 30 Jahre ist errechnet, das es noch genügend Öl gibt."


    Wie ihr daraus seht, sind Wir wohl allem etwas vorraus!
    Nichts desto trotz will und werde ich nach meinem Gewissen der nachfolgenen Generation einen Stein in den Weg legen wollen,
    worüber sie stolpern könnten.
    Der Rest liegt in ihrer Hand.
    rudi
    Geändert von rudi (13.02.12 um 06:54 Uhr)

  7. #7
    GW-Forum Team Avatar von Thomas
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    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Mir gefallen die (eigenformuliert) sarkastischen Ausführungen von unserem Gangfisch ganz gut.

    In der Tat ist es so, dass sich erdgeschichtlich extreme Wärmephasen mit extremen Kältephasen abgewechselt haben. Geradezu tropische Zustände mit Eiszeiten, immer verbunden mit gravierenden Einflüssen auf pflanzliche und tierische Lebensgemeinschaften.
    Dies auch ganz sicher früher ohne den Einfluss des Menschen, der wird in der erdgeschichtlichen "Moderne" aber auch sicherlich nicht geringer (werden).

    Unser unteres Ende der Mess-Fahnenstange sind erste täglich wiederholte Temperaturmessungen, die ab 1654 in Florenz stattgefunden haben sollen. Erdgeschichtlich also nicht mehr als ein Teil-Wimpernschlag.

    Richtig angemerkt ist ebenfalls, dass Vorhersagen über die folgenden 3 Tage hinaus momentan immer noch bereits ausgesprochen fehleranfällig verbleiben.

    Wenn wir Menschen uns also präventiv vernünftig verhalten wollen, bietet sich Reduktion aller bisher erkannten Faktoren an, ohne dass wir auch nur die Zusammenhänge grundlegend verstanden hätten.
    Rein aus Vorsichtsgründen ... kann aber auch sein, dass damit gar nichts bewirkt oder verbessert wird, dann gibt es wieder Tropen oder Eiszeit, das ist nicht auszuschließen.

    Genau so eine Grundsatzentscheidung ist ja auch der beschlossene Ausstieg aus der Energiegewinnung aus Atomkraft. Die Technik ist derzeit nicht sicher beherrschbar und die zur Endlagerung anstehenden Abfälle belasten nachfolgende Generationen, bei denen ungewiss verbleibt, ob sie denn dafür eine Lösung finden werden.

    Die Menschheit kann immer nur vernünftige Entscheidungen auf der Basis aktuellen Erkenntnishorizontes treffen ... alles darüber Hinausgehende wäre eher ein Fall für "Seher", nicht für empirisch und auch experimentell arbeitende Wissenschaftler.
    ~~~

    Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.
    (Aphorismus von G.C. Lichtenberg)


    Gruß Thomas

  8. #8
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    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Na so groß waren die Klimaverschiebungen früher aber nicht.
    Mit Eiszeiten meint man meist, ein Dutzend Kaltzeiten der jüngeren Erdgeschichte, in dieser Zeit veränderten aber die Kontinente nur wenig an Ihrer Position.
    Da waren es keine Wechsel zwischen tropisch und kalt.
    Für Europa eher, ein Wechsel zwischen kühl und eisig.

    Die tropischen Verhältnisse, ergaben sich aus einer anderen Lage der Kontinente.
    Erstere sind halt einige hunderttausend Jahre, letztere viele millionen Jahre her.
    Kann man denke ich, nicht vergleichen.
    Da drehte sich die Erde auch schneller und der Mond war auch noch viel dichter.
    Durch den dichteren Mond aber wurden viel großere Wassermassen bewegt, als heute.

    Dieses alles, beeinflußte auch die Meeresströmungen, auch wenn die Antarktis Ihre Position hielt, wurde sie von Warmwasser umströmt, so wie heute Europa.

    Was da nun stimmt ?
    Wäre ich nur etwas älter.....
    Gruß Steini

  9. #9
    GW-Forum Team Avatar von Thomas
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    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Hallo Steini,

    ich hatte zu meiner Äußerung schon die gesamte Entwicklungsgeschichte unseres Planeten im Auge, nicht nur die letzten paar Millionen Jahre für Europa oder gar erst seit Auftreten des Menschen.

    Und da hat es schon reichlich diverse Lebensraumangebote für Leben gegeben.

    Die Kernfrage bleibt, ob der Mensch tatsächlich imstande ist, das globale Klima zu ändern. Lokale ökologische Auswirkungen hat sein Handeln sicher gehabt (Brandrodungen u.ä.), das betrifft aber eher mikroklimatische Verhältnisse.

    Meines Erachtens beginnt das mögliche Kernproblem erst mit dem Beginn der Industrialisierung und Fortschritten in anderen Bereichen, die zu einer massiven menschlichen Überbevölkerung geführt haben.

    Der Mensch könnte damit das erste Lebewesen überhaupt sein, das sich beständig über die gegebenen, ökosystemaren Kapazitätsgrenzen hinwegsetzt. Und genau diese Folgen sind wiederum schwer abzuschätzen oder über Hochrechnungen zu modellieren.

    Wenn in absehbarer Zeit wieder mal ein Großmeteorit auf der Erde einschlagen sollte, stellt sich die Frage nach einer menschgemachten Klimaveränderung nicht einmal mehr.
    Aber auch in diese Abwehrrichtung denkt die Menschheit ja nicht erst seit gestern ...
    ~~~

    Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.
    (Aphorismus von G.C. Lichtenberg)


    Gruß Thomas

  10. #10
    GW-Forum Team Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    AW: Für und wider Globale Erwärmung, wir sitzen zwischen den Stühlen

    Hi Thomas,
    setzt sich der Mensch wirklich ständig,über seine Kapazitätzgrenze hin weg?
    Ich könnte nun Antworten: Nein, der Mensch erweitert diese ja ständig.
    Wie du selbst darüber denkst hast Du ja schon erklärt, im Moment denkst Du es seien mehr als Kapazität da ist.
    Stellt sich die Frage, ob er es bleibend tun kann, ich denke nein.

    Es kann sein das es sich wieder einpendelt.
    Aber es kann auch sein Ende sein, wenn er sich selbst der Grundlagen entzieht die er benötigt.
    Das ist ein recht haufiger Vorgang in der Natur.
    Wenn ein Krankheitserreger zu gut ist, totet er seinen Wirt zu schnell.
    Viel zu schnell um sich auszubreiten, oder sich weiter anzupassen.
    Dann war er zwar besonders gut, aber eben nicht erfolgreich er stirbt schnell wieder aus.
    Selbst wenn er es schafft die Art des Wirtes fast auszurotten, wird eher der Wirt übrieg bleiben, als der Erreger.
    Wenn er sich langfristig behaupten will, darf er seine Wirte nicht zu sehr schädigen, töten oder gar ausrotten.
    Oft wird der Mensch mit einer Krankheit der Erde verglichen, da ist schon etwas drann, denke ich.
    Auch ist die Erde als gesammtes, weniger ein Stein im Weltall, als ein Lebensform.
    Lebensform weil ständig Energie gespeichert und umgebaut oder auch freigegeben wird, aber auch ein Austausch wie in einem Körper findet statt.
    Adern gleich, tranportieren Winde und Strömungen, Gase und verflüssigte Stoffe umher.
    Klingt echt doof, aber ich denke das alles, könnte man auch als den Stoffwechsel eines Planeten ansehen.

    Ob wir nun die dünne Gashülle verändern können ?
    Alles was wir von der Erde wirklich kennen, sind doch nur wenige Kilometer.
    Etwa 25 Km Gase+ 6 Km Wasser und einige leichte Feststoffe+wenige Km feste Kruste, der Rest ist Theorie.
    Ob wir Veränderungen verursachen können ist längst klar, die Frage ist viel mehr was die Änderungen verursachen.
    Oder ob die von uns verursachten Änderungen, dann weitere Änderungen verursachen, auf die wir dann keinen Einfluß mehr haben.

    Letztendlich wird der Mensch wie alles Leben von Energie abhängig sein, es bleibt also eine reine Energiefrage.
    Mit unbegrenzter Energie ist vieles (alles) möglich.
    Lediglich eins nicht, der Mensch wird Mensch bleiben.
    Eigennutz vor Allgemeinnutz stellen und so nicht weiterkommen.(Sackgasse)

    Albert hat in der Eröffnung recht, es sind völlig unterschiedliche Aussagen zu finden.
    Beide Seiten versuchen sich gegenseitig mundtot zu machen.
    Diese Verunsichererung ist ja auch gewollt, es geht immer um viel Geld.
    Nun sucht sich jeder das heraus was er gebrauchen kann oder möchte.
    Kommt noch der Herdentrieb der Meisten hin zu, u.v.m
    Fakt ist aber, wir geben Co² in großen Mengen frei, die so nicht vorhanden wären.
    Klima......, na ja, werden wir bald wissen/erleben.

    @
    Thomas, das war auch der Grund warum ich das zu den Eiszeiten und der Plattentektonik schreiben wollte.
    Nicht das noch jemand denkt, tropisch wechselt mal einfach eben mit Eiszeit, weil ja in Ausgrabungen räumlich alles dicht beieinander zu finden ist.
    Aber ich tippe mal, meine Denke ist schon etwas seltsam.
    Gruß Steini

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