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Systematik:

Klasse: Magnoliopsida (Zweikeimblättrige)
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Wasserschlauchgewächse (Lentibulariaceae)
Gattung: Wasserschläuche (Utricularia)
Art: Gewöhnlicher Wasserschlauch

Wissenschaftlicher Name: Utricularia vulgaris

Synonyme: Keine bekannt

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Beschreibung: - Fleischfressend -
Die Sprossachsen erreichen bei günstigen Bedingungen bis zu 150 cm.
Blätter: Dunkelgrün-braun-rötlich, 2–3-fach eingeschnitten. Lappen fadenartig, ohne Blattnerven, am Rand stachelig. Fangbläschen unterschiedlich groß.
Alle Triebe gleichartig mit ausschließlich Photosynthese betreibenden Blättern mit Fangbläschen. Überwinterungsknospen länglich, behaart, dicht,
eingeschnitten und aus wenig saftigen Blättern gebildet.
Blüte: Zweiseitig symmetrisch, 12–20 mm lang. Blütenkrone und Kelch lippenförmig. Blütenkrone zweilippig, mit Sporn, dunkelgelb, manchmal rotgestreift.
Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Zwei Staubblätter. Blütenstand: Traube aus 5–10 Blüten am Ende des Blütenstängels.
Die Blüten werden vorzugsweise von Schwebfliegen bestäubt.
Frucht: Kugelförmige, vielsamige, knotige, sich unregelmäßig öffnende Kapsel. Samen gelblich, mit Hautrand.
Zitiert aus Naturegate

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Vorkommen/Einwanderung: Status einheimisch.
Der Gewöhnliche Wasserschlauch findet sich in Europa, Nordafrika und im temperierten Asien.
Die Pflanze findet sich gleichermaßen in nährstoffarmen wie nährstoffreichen, stillen bzw. schwach fließenden Gewässern und bevorzugt vollsonnige Standorte.
Sie ist vorwiegend im Tiefland zu finden, kann vereinzelt jedoch auch in Höhen von 1000 Metern vorkommen.

Gefährdung:
In Deutschland steht der Gewöhnliche Wasserschlauch auf der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen. 3: gefährdet !
Gefährdung und Schutz / Bundesländer

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ID:	5423

Fortpflanzung:
Eine besondere Form vegetativer Vermehrung beim Wasserschlauch ist die durch sogenannte Turionen im Rahmen der Überwinterungsstrategie der Pflanze.
Dabei lösen sich zum Ende der Wachstumsperiode Blattwirtel von der Sprosspitze und sinken wegen des hohen Gewichts und des Ausstoßes von Gasen auf
den Grund des Gewässers. Die Turionen sind frosthart bis zu –15 °C.
Mit dem Neubeginn des Wachstums im Frühjahr steigen die Turionen wieder auf und beginnen erneut mit dem Wachstum.
Blütezeit von Ende Juni bis Ende August.

Heilwirkung:
Keine bekannt.

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ID:	5420

Weitere Infos:
Der Gewöhnliche Wasserschlauch wächst sowohl in nährstoffreichen als auch -armen Gewässern und besiedelt auch verschmutzte Gewässer, insbesondere in den Abwässern der Papierindustrie trifft man ihn oft. Auch in den großen, künstlich angelegten Becken in Lappland ist der Gewöhnliche Wasserschlauch die vorherrschende Wasserpflanze. Zusätzlich zu all dem kommt er in braunen, humushaltigen Gewässern zurecht und verträgt sowohl recht saure als auch schwach basische Lebensumgebungen.

Die bildliche Darstellung zum Fang von kleinen Wassertierchen ist hier treffend dargestellt:
Fang- und Verdauungsvorgang

Fundort der abgebildeten Pflanzen:
Nahe Ohrdruff/Thüringen

Quellen:
Wikipedia
Pflanzen in Deutschland
Planto.de

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