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Thema: Quelljungfer, zweigestreifte (Cordulegaster boltonii)

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    GW-Forum Team Avatar von Georg
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    Quelljungfer, zweigestreifte (Cordulegaster boltonii)

    Zweigestreifte Quelljungfer

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Name:	Libelle - zweigestreifte Quelljungfer 2b.jpg
Hits:	532
Größe:	90,2 KB
ID:	119

    Systematik:

    Klasse: Insekten (Insecta)
    Unterklasse: Fluginsekten (Pterygota)
    Ordnung: Libellen (Odonata)
    Unterordnung: Großlibellen (Anisoptera)
    Familie: Quelljungfern (Cordulegastridae)
    Gattung: Cordulegaster
    Art: Zweigestreifte Quelljungfer

    Wissenschaftlicher Name: Cordulegaster boltonii

    Fundort: Niedersachsen, naturnahes Fließgewässer, NSG

    Beschreibung:
    Die zweigestreife Quelljungfer, ist mit einer Flügelspannweite von 9-11 cm und einer Körperlänge von 10 cm, eine der größten Libellen Europas, dessen Bestand als Gefährdet eingestuft ist.
    Darüber hinaus ist sie als Indikator für das betreffende Gewässer anzusehen.
    Sie benötigt sauberes Sauerstoffreiches Wasser, als Laichsubstrat kommt nur Sand und Kiesel in Frage, da sie ausschließlich in Waldgebieten vorkommt, wird sie nur selten beobachtet, dies ist in den Monaten Juni-August möglich.

    Die Quelljungfern besitzen einen dunklen Körper mit intensiv gelber Zeichnung. Unsere beiden heimischen Quelljungfernarten lassen sich durch die Form der Streifen differenzieren. Beide Arten besitzen in größeren Abständen breite Querstreifen, wobei nur die zweigestreifte Quelljungfer zwischen den breiten Streifen schmale Streifen aufweist. Die gestreifte Quelljungfer besitzt nur breite Streifen.

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Name:	Libelle - zweigestreife Quelljungfer 1b.jpg
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ID:	118Die Weibchen haben einen sehr langen und kräftigen Legebohrer, mit dem sie die Eier nach der Paarung im Kiessubstrat des Baches ablegen, dieses Schauspiel (rechts) ist über eine längere Zeit zu beobachten.

    Die Larven benötigen 5 Jahre und ca. 14 Häutungen für ihre Entwicklung, am Ende dieser Zeit ist die Larve bis zu 5 cm groß geworden. Da die bevorzugten Laichgewässer eine starke Strömung aufweisen, graben sich die Libellenlarven ein und leben als Lauerjäger am Bachgrund.
    Geändert von Georg (13.11.10 um 23:19 Uhr)

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